Sinterfahnen

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Sinterfahnen unter einem Wandüberhang.
Grotte du Château de la Roche bei Chamesol, Jura

Sinterfahnen entstehen an steilen, überhängenden Wänden dadurch, dass die Wassertropfen am unteren Rand der Fahne (parallel zur Bänderung) entlanglaufen und dabei Kalk ablagern. Daher sind die Fahnen so dick wie ein Tropfen und sehr zerbrechlich. Sekundär können sie durch Wasser, das über die Fläche der Fahne läuft, dicker werden. Typischerweise tropft das Wasser am Ende nach unten. Dabei kann die Sinterfahne in einen Stalaktiten auslaufen. Ähnlich wie Sinterlamellen, können zwei Sinterfahnen auch zu einer gemeinsamen zusammenlaufen.